Welche Maßnahmen helfen, wenn mein Deik Robot Vacuum Cleaner keine Verbindung zur App hat?

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 9. März 2026 15:56

Wenn dein Saugroboter in der App nicht auftaucht, sich nicht koppeln lässt oder nach kurzer Zeit wieder offline ist, liegt die Ursache meist nicht an einem einzigen großen Defekt. Häufig scheitert die Verbindung an einem kleinen Punkt in der Kette: falsches WLAN-Band, fehlende App-Berechtigung, ein nicht aktivierter Pairing-Modus, schwaches Signal am Dock oder eine Router-Einstellung, die neue Geräte blockiert. Genau deshalb wirkt das Problem oft nerviger, als es technisch eigentlich ist. 

Die Antwort lautet: In den meisten Fällen bekommst du die Deik App Verbindung wieder hin, wenn du die Kopplung nicht einfach wiederholt startest, sondern Schritt für Schritt prüfst, ob Smartphone, Router, App und Roboter wirklich dieselbe Sprache sprechen. Besonders wichtig sind dabei 2,4-GHz-WLAN, ein korrekt aktivierter Verbindungsmodus am Gerät, aktuelle App-Versionen, ausreichende Signalstärke und Router-Einstellungen wie Sicherheitsfilter oder restriktive Firewall-Regeln. 

Viele WLAN-Saugroboter folgen beim Einrichten einem ähnlichen Ablauf: Gerät aufladen, App öffnen, Konto anmelden, Roboter in den Netzwerkmodus versetzen, Heimnetz auswählen, Passwort korrekt eingeben und anschließend die erfolgreiche Reaktion in der App testen. Wenn an einem dieser Punkte etwas nicht stimmt, bleibt der Roboter offline oder bricht die Kopplung genau am Ende ab. 

Woran du erkennst, in welche Richtung das Problem geht

Bevor du blind neu installierst, lohnt ein Blick auf das genaue Fehlerbild. Schon daran lässt sich oft ableiten, ob eher die App, das WLAN oder der Roboter selbst bremst. Bleibt der Saugroboter in der App unsichtbar, ist oft der Pairing-Modus nicht richtig aktiv. Findet die App das Gerät, scheitert aber bei der WLAN-Übergabe, liegt der Fehler häufig am 2,4-GHz-Netz, am Passwort oder an einer Router-Sperre. Ist die Verbindung zunächst da und später wieder weg, sind eher Signalstärke, Routerwechsel, Mesh-Übergänge oder Softwareprobleme verdächtig. 

Auch dein Smartphone liefert wichtige Hinweise. Wenn mobile Daten aktiv sind und das Handy nicht stabil im Heimnetz hängt, kann die Einrichtung ins Leere laufen. Manche Apps benötigen zusätzlich Standortfreigabe, Daten- und WLAN-Zugriff oder weitere Berechtigungen, damit die Gerätesuche überhaupt vollständig funktioniert. Fehlen diese Rechte, sieht es so aus, als ob der Roboter nicht koppeln will, obwohl in Wirklichkeit die App selbst ausgebremst wird. 

Die häufigsten Ursachen bei einer gestörten Deik App Verbindung

Am häufigsten scheitert die Verbindung daran, dass der Roboter nur mit 2,4-GHz-WLAN arbeiten kann, der Router aber hauptsächlich oder ausschließlich über 5 GHz funkt. Genau das ist bei vielen Saugrobotern ein Klassiker. Das Gerät sieht das Netz dann entweder gar nicht oder kann den Verbindungsaufbau nicht abschließen. Besonders tückisch wird es, wenn Router beide Bänder unter demselben Netzwerknamen zusammenfassen. Dann landet das Smartphone im 5-GHz-Bereich, während der Roboter nur 2,4 GHz versteht. 

Eine weitere typische Ursache ist ein nicht korrekt gestarteter Einrichtungsmodus. Viele Geräte müssen vor dem Koppeln in einen speziellen Netzwerk- oder Wi-Fi-Modus versetzt werden. Das geschieht oft über eine Taste oder eine Tastenkombination, die einige Sekunden gehalten wird, bis ein Signalton, eine blinkende Anzeige oder eine Sprachmeldung den Modus bestätigt. Wird dieser Schritt übersehen oder zu kurz ausgeführt, sucht die App ins Leere. 

Daneben spielen App-Version und Firmware eine größere Rolle, als viele vermuten. Wenn die App veraltet ist, im Hintergrund hängt oder nach einem Update des Smartphones bestimmte Rechte verloren hat, kann die Kopplung abbrechen. Dasselbe gilt für die Firmware des Roboters, sofern er überhaupt noch kurz genug online kommt, um ein Update anzunehmen. Ein Neustart von App und Gerät ist deshalb keine unnötige Routine, sondern oft ein sehr sinnvoller Zwischenschritt. 

Auch die Position des Docks ist nicht nebensächlich. Ein Saugroboter koppelt oft in der Nähe seiner Ladestation oder dort, wo er nach dem Einschalten steht. Befindet sich das Dock in einer Nische, hinter Metallflächen, neben großen Elektrogeräten oder weit entfernt vom Router, kann das WLAN am Roboter deutlich schwächer ankommen als am Handy. Das führt dazu, dass die App den Vorgang startet, der letzte Teil der Verbindung aber immer wieder abbricht. 

Die ersten Maßnahmen, die fast immer sinnvoll sind

Bevor du tief in Router-Menüs einsteigst, solltest du die einfachsten Punkte nacheinander abarbeiten. Gerade bei einer Deik App Verbindung bringen diese Basisschritte erstaunlich oft die Lösung.

  • Roboter vollständig laden
  • Smartphone mit dem Heim-WLAN verbinden
  • Mobile Daten am Handy vorübergehend ausschalten
  • App komplett schließen und neu öffnen
  • Prüfen, ob die App auf dem neuesten Stand ist
  • App-Berechtigungen für WLAN, Daten und Standort kontrollieren
  • Roboter neu starten
  • Pairing-Modus bewusst neu aktivieren
  • Kopplung in direkter Router-Nähe erneut testen

Diese Reihenfolge ist deshalb sinnvoll, weil sie zuerst die wahrscheinlichsten und am schnellsten behebbaren Fehlerquellen ausschließt. Viele Verbindungsprobleme entstehen nicht durch einen Defekt am Gerät, sondern durch einen abgebrochenen Einrichtungsablauf, eine falsche Netzumgebung oder fehlende Zugriffsrechte auf dem Smartphone. 

So gehst du beim Koppeln am besten vor

Starte den Roboter zunächst mit ausreichendem Akkustand. Bei vielen smarten Saugrobotern soll das Gerät vor der Einrichtung geladen sein, damit während der Kopplung kein Energiesparmodus dazwischenfunkt. Öffne dann die App, melde dich mit dem richtigen Konto an und beginne die Einrichtung erst dann, wenn dein Handy wirklich im heimischen WLAN eingebucht ist. 

Als Nächstes versetzt du den Roboter in den Verbindungsmodus. Je nach Modell geschieht das über eine einzelne Taste, eine Reset-Taste oder eine Kombination aus zwei Tasten. Maßgeblich ist, dass eine akustische oder optische Rückmeldung kommt. Nur dann ist der Netzwerkmodus tatsächlich aktiv. Wenn du keine Blinkanzeige, keinen Ton oder keine Ansage bekommst, lohnt es sich nicht, in der App weiterzumachen, weil das Gerät dann oft noch gar nicht bereit zur Übergabe ist. 

Wähle danach in der App dein Heimnetz bewusst aus und gib das WLAN-Passwort neu ein, statt auf automatisch gespeicherte Daten zu vertrauen. Gerade Sonderzeichen, alte Router-Passwörter oder frühere Netzwerkeinträge führen regelmäßig dazu, dass die Einrichtung bei 80 oder 90 Prozent hängenbleibt. Wenn die App dein Netzwerk sieht, der Roboter aber nicht online geht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass entweder das Passwort nicht stimmt oder das Band beziehungsweise die Router-Konfiguration nicht passt. 

Wenn dein Router 2,4 GHz und 5 GHz unter einem gemeinsamen Namen bündelt, kann ein temporärer Test helfen: 5 GHz kurz deaktivieren oder dem 2,4-GHz-Netz einen eigenen Namen geben und die Kopplung nur dort durchführen. Das ist kein Dauerzwang für den Alltag, aber eine sehr effektive Diagnose. Verbindet sich der Roboter danach sofort, weißt du, dass nicht die App an sich das Problem war, sondern die WLAN-Struktur. 

Router-Einstellungen, die oft unterschätzt werden

Viele Nutzer schauen zuerst auf den Roboter und die App, obwohl der Router im Hintergrund blockiert. Strenge Sicherheitsprofile, MAC-Adressfilter, neue Gerätebeschränkungen oder bestimmte Firewall-Einstellungen können verhindern, dass der Saugroboter vollständig ins Heimnetz aufgenommen wird. In solchen Fällen findet die App das Gerät manchmal noch, aber die eigentliche Anmeldung am WLAN scheitert. 

Wenn du in den Router-Einstellungen sehr bewusst gearbeitet hast, etwa mit Kindersicherung, Access-Control-Listen oder manuell begrenzten Gerätetypen, solltest du genau dort nachsehen. Vor allem MAC-Filter sind tückisch, weil sie unbemerkt aktiv bleiben können. Dann denkt man schnell, der Roboter sei defekt, obwohl nur das Heimnetz den Zugang verweigert. Auch nach einem Routerwechsel, einem neuen Mesh-System oder nach dem Einbinden eines Repeaters treten solche Probleme häufig auf. 

Nicht zu unterschätzen ist auch die räumliche Funkumgebung. Große Metallgeräte, Heizkörper, Waschmaschine, Trockner oder dicke Möbel können das Signal direkt am Aufstellort verschlechtern. Für die Ersteinrichtung ist es deshalb oft sinnvoll, Dock und Roboter testweise näher an den Router zu bringen. Wenn die Deik App Verbindung dort plötzlich funktioniert, spricht fast alles für ein Reichweiten- oder Störungsproblem am ursprünglichen Standort. 

Wenn die App den Roboter findet, aber die Verbindung nicht bestehen bleibt

Ein anderer Fall ist mindestens genauso typisch: Die erste Kopplung klappt scheinbar, aber kurz danach steht das Gerät in der App wieder auf offline. Dann geht es weniger um den Einrichtungsmodus und stärker um Netzstabilität, App-Zustand oder Software.

Prüfe in so einer Situation zuerst, ob dein Smartphone und der Roboter nach der Kopplung noch im gleichen Netzwerk arbeiten. Wurde zwischenzeitlich ein anderes WLAN gewählt, haben sich Router-Namen geändert oder springt das Handy in ein Gäste-Netz, entstehen schnell unklare Zustände in der App. Dazu kommt, dass manche Roboter empfindlich auf wechselnde Funkbedingungen reagieren, wenn das Dock an der Grenze der WLAN-Abdeckung steht. 

Hilfreich ist dann oft ein kompletter Neustart der gesamten Kette: App schließen, Handy neu starten, Roboter neu starten, danach den Router kurz neu initialisieren und erst dann erneut verbinden. Das klingt simpel, ist aber wirksam, weil sich damit zwischengespeicherte Netzwerkzustände und hängende Prozesse auf mehreren Ebenen gleichzeitig bereinigen lassen. Auch eine Neuinstallation der App kann helfen, wenn Berechtigungen, lokale Zwischenspeicher oder alte Geräteeinträge querliegen. 

Der Wi-Fi-Reset am Roboter

Wenn die normale Kopplung immer wieder scheitert, ist ein gezielter Wi-Fi-Reset oft der sinnvollste nächste Schritt. Viele Robotersauger besitzen dafür eine eigene Taste, eine Tastenkombination oder einen kleinen versteckten Reset-Punkt. Häufig muss man zwei Tasten mehrere Sekunden gedrückt halten, bis ein Ton oder eine Ansage bestätigt, dass die Netzwerkverbindung zurückgesetzt wurde. Bei manchen Geräten startet dadurch nur das WLAN neu, bei anderen ist die Grenze zum umfassenderen Reset fließend. 

Wichtig ist dabei, nicht sofort in Panik einen Werksreset zu machen. Ein normaler Wi-Fi-Reset ist meist die schonendere Maßnahme, weil dabei oft nur die Netzwerkdaten erneuert werden. Genau deshalb sollte dieser Schritt vor einem vollständigen Zurücksetzen kommen. Danach startest du die Einrichtung erneut und kontrollierst besonders streng, ob das Smartphone im 2,4-GHz-Netz hängt, der Roboter genug Akku hat und der Pairing-Modus wirklich aktiv bestätigt wurde. 

Wann eine Neuinstallation der App sinnvoll ist

Wenn der Roboter an sich reagiert, Tasten funktionieren und der Pairing-Modus startet, die App aber ständig abstürzt, hängenbleibt oder keine Geräte mehr findet, liegt der Verdacht stark auf der App-Seite. Dann lohnt eine Neuinstallation eher als der dritte Roboter-Reset. Vorher kannst du prüfen, ob im App-Store ein Update aussteht. Falls nicht, schließe die App komplett, starte das Smartphone neu und installiere die App frisch. Danach meldest du dich mit demselben Konto wieder an und vergibst alle angeforderten Rechte bewusst erneut. 

Dieser Schritt ist besonders wichtig nach Handywechsel, Betriebssystem-Update oder wenn du Datenschutz- und Standortrechte auf dem Smartphone kürzlich strenger gesetzt hast. Viele Nutzer denken bei Verbindungsproblemen zuerst an den Saugroboter, obwohl in Wahrheit das Mobiltelefon die Suche oder Übergabe blockiert. Genau deshalb sollte die App nicht nur vorhanden, sondern funktional vollständig freigeschaltet sein. 

Wann ein kompletter Werksreset der richtige Schritt ist

Ein Werksreset ist die schärfere Maßnahme und sollte erst dann kommen, wenn Standardprüfung, Router-Test, App-Neustart und Wi-Fi-Reset nichts gebracht haben. Der Grund ist einfach: Ein vollständiger Reset setzt das Gerät auf Ausgangszustand zurück. Bei vielen Robotern gehen dabei gespeicherte Karten, Zeitpläne und weitere Einstellungen verloren. Danach muss das Gerät wie neu eingerichtet werden. 

Dass sich ein Werksreset trotzdem lohnen kann, zeigt sich vor allem dann, wenn der Roboter früher stabil verbunden war und das Problem erst nach längerer Nutzung, einem Routerwechsel oder unklaren App-Fehlern entstanden ist. Dann kann ein kompletter Neustart aller internen Zustände sinnvoller sein als fünf weitere halbe Versuche. Wichtig ist nur, dass du danach nicht wieder mit denselben ungünstigen WLAN-Bedingungen startest, sondern die Neueinrichtung bewusst in optimaler Nähe zum Router und im richtigen Netz durchführst. 

Drei typische Fehlerbilder aus dem Alltag

Im ersten Fall sieht die App den Roboter überhaupt nicht. Der Nutzer drückt am Gerät kurz eine Taste, startet die Suche und wartet, aber nichts passiert. Später zeigt sich: Der Netzwerkmodus war nie wirklich aktiv. Nach einem längeren Tastendruck mit bestätigendem Signal und erneutem Start der Einrichtung funktioniert die Kopplung auf einmal. Dieses Muster passt sehr oft zu einem nicht korrekt ausgelösten Pairing-Modus. 

Im zweiten Fall findet die App den Roboter, bricht aber immer beim WLAN-Schritt ab. Das Handy ist mit dem Heimnetz verbunden, der Roboter wird erkannt, doch die Verbindung wird nicht abgeschlossen. Hier ist sehr häufig das 5-GHz-Problem der Auslöser oder ein gemeinsamer Netzwerkname für beide Bänder. Sobald 2,4 GHz klar getrennt oder 5 GHz vorübergehend abgeschaltet wird, klappt die Einrichtung. 

Im dritten Fall klappt alles zunächst, aber der Roboter erscheint später wieder offline. Dann sind schwaches Signal am Dock, Mesh-Wechsel, Repeater-Probleme oder App-/Firmware-Störungen wahrscheinlicher. In solchen Situationen hilft das Verschieben der Ladestation, ein Neustart von Router und Gerät sowie die Kontrolle von App- und Firmwarestand oft mehr als eine bloße Neuinstallation. 

Was du besser nicht tun solltest

Viele machen den Fehler, zu früh zu viel gleichzeitig zu ändern. Dann werden App gelöscht, Router umbenannt, Passwort geändert, Gerät zurückgesetzt und zusätzlich noch das Handy gewechselt. Das Problem dabei: Danach weißt du nicht mehr, welcher Schritt geholfen oder geschadet hat. Sinnvoller ist eine feste Reihenfolge, damit du die Ursache wirklich eingrenzen kannst. 

Ebenso wenig hilfreich ist es, den Roboter an seinem problematischen Standort immer wieder neu koppeln zu wollen, wenn das WLAN dort schon mit dem Handy schwach ist. Die Ersteinrichtung sollte unter möglichst guten Bedingungen erfolgen. Auch ein dauerndes Wechseln zwischen Gastnetz, Hauptnetz und mobilen Daten führt eher zu Verwirrung als zu Fortschritt. 

Die beste Reihenfolge für eine dauerhafte Lösung

Wenn du das Problem wirklich geordnet lösen willst, ist diese Abfolge am effektivsten:

  • Akku laden und Roboter einschalten
  • Handy mit dem normalen Heim-WLAN verbinden
  • Mobile Daten am Smartphone kurz ausschalten
  • App aktualisieren oder frisch starten
  • App-Berechtigungen prüfen
  • Roboter in den Pairing-Modus versetzen
  • Nur 2,4-GHz-WLAN für die Einrichtung nutzen
  • Router-Sperren und Filter prüfen
  • Dock testweise näher an den Router stellen
  • Bei Bedarf Wi-Fi-Reset am Roboter durchführen
  • Erst ganz am Ende einen Werksreset erwägen

Diese Reihenfolge verhindert, dass du sofort mit der härtesten Maßnahme beginnst. Gleichzeitig deckt sie fast alle typischen Ursachen ab, die bei smarten Saugrobotern für Verbindungsprobleme verantwortlich sind: falsches WLAN-Band, blockierende Router-Regeln, schwacher Empfang, unvollständige App-Rechte und nicht korrekt gestartete Koppelmodi. 

Wann du eher von einem Geräteproblem ausgehen solltest

Nicht jedes Problem ist eine reine Netzfrage. Wenn der Roboter trotz Ladung keine Rückmeldung gibt, Tasten nicht reagieren, keine Blinkanzeige erscheint und auch ein Reset keinerlei Reaktion auslöst, kann ein Defekt am Bedienelement, am WLAN-Modul oder an der Steuerung vorliegen. Dasselbe gilt, wenn andere Schritte nachvollziehbar korrekt durchgeführt wurden, aber das Gerät sich nie auch nur kurz koppeln lässt. 

Verdächtig ist auch, wenn derselbe Roboter früher am gleichen Router stabil lief und nun selbst nach vollständiger Neueinrichtung, Router-Nähe, App-Neuinstallation und Wi-Fi-Reset keine Verbindung mehr zustande kommt. Dann spricht mehr für ein internes Hardware- oder Modulproblem als für eine bloße Fehlkonfiguration. In so einem Fall ist die geordnete Fehlersuche trotzdem wertvoll, weil du damit vor einer Reklamation oder Reparaturanfrage klarer benennen kannst, was bereits ausgeschlossen wurde. 

Fazit

Wenn die Deik App Verbindung nicht funktioniert, liegt das Problem meistens an einem kleinen, aber entscheidenden Detail im Einrichtungsablauf. Am häufigsten sind falsches WLAN-Band, fehlende App-Berechtigungen, ein nicht richtig aktivierter Netzwerkmodus, schwaches Signal am Dock oder Router-Einstellungen, die neue Geräte ausbremsen. Genau deshalb hilft planvolles Vorgehen fast immer mehr als wiederholtes hektisches Neukoppeln. 

Am wirksamsten ist eine klare Reihenfolge: Smartphone korrekt ins Heimnetz bringen, 2,4 GHz sicherstellen, App und Rechte prüfen, Roboter bewusst in den Pairing-Modus setzen, Verbindung in Router-Nähe testen und erst danach zu Wi-Fi-Reset oder Werksreset greifen. So bekommst du meist schnell heraus, ob es an der App, am Router, an der Funkumgebung oder am Gerät selbst liegt. 

Häufige Fragen zum Thema

Warum verbindet sich mein Deik Robot Vacuum Cleaner nicht mit der App?

Oft liegt es daran, dass der Roboter nur ein 2,4-GHz-WLAN unterstützt, das Smartphone aber gerade im 5-GHz-Netz hängt. Ebenso häufig blockieren fehlende App-Berechtigungen, ein nicht aktivierter Kopplungsmodus oder ein unvollständiger Reset die Verbindung.

Muss ich für die Einrichtung unbedingt 2,4 GHz verwenden?

Ja, bei vielen Saugrobotern dieser Klasse ist 2,4 GHz Voraussetzung für die erste Kopplung. Wenn dein Router nur gemischte Netze ausstrahlt, hilft es oft, 5 GHz testweise kurz zu deaktivieren oder das 2,4-GHz-Netz eindeutig zu benennen.

Warum findet die App den Roboter zwar, verbindet ihn aber trotzdem nicht?

Dann scheitert die Kopplung häufig erst im letzten Schritt zwischen Router, Cloud und Gerät. Typische Ursachen sind ein zu schwaches WLAN-Signal, Sonderzeichen im WLAN-Namen, aktivierte MAC-Filter oder eine instabile Internetverbindung am Smartphone.

Hilft ein Reset des Roboters wirklich?

Ja, ein Reset ist oft sinnvoll, wenn der Roboter schon einmal gekoppelt war oder eine alte Verbindung gespeichert hat. Dadurch werden fehlerhafte Netzwerkinformationen gelöscht und die Einrichtung kann von vorn beginnen.

Wie nah sollte der Roboter beim Koppeln am Router stehen?

Am besten steht er während der Einrichtung im selben Raum oder zumindest mit sehr gutem Empfang in Router-Nähe. Für die erste Kopplung ist ein stabiles Signal wichtiger als der spätere normale Einsatz in der Wohnung.

Können Sonderzeichen im WLAN-Namen oder Passwort Probleme verursachen?

Ja, das kommt häufiger vor, als viele denken. Besonders ältere oder einfache Smart-Home-Geräte reagieren empfindlich auf Umlaute, Leerzeichen oder ungewöhnliche Sonderzeichen im WLAN-Namen oder im Passwort.

Warum klappt die Verbindung auf einem Handy, aber nicht auf einem anderen?

Dann liegt die Ursache meist nicht direkt am Roboter, sondern am Smartphone oder an den App-Rechten. Unterschiede bei Standortfreigabe, Bluetooth, mobilem Datennetz, Energiesparmodus oder App-Version können die Einrichtung beeinflussen.

Muss Bluetooth eingeschaltet sein, obwohl der Roboter über WLAN verbunden wird?

Bei manchen Apps ja, weil der erste Erkennungsschritt teilweise über Bluetooth oder eine Naherkennung unterstützt wird. Selbst wenn die eigentliche Steuerung später über WLAN läuft, kann deaktiviertes Bluetooth die Einrichtung stören.

Kann der Router selbst die Verbindung verhindern?

Ja, bestimmte Router-Einstellungen können die Kopplung erschweren. Dazu gehören AP-Isolation, ein aktiver MAC-Filter, sehr strenge Sicherheitsmodi oder zusammengelegte WLAN-Bänder, bei denen das Gerät nicht sauber im 2,4-GHz-Netz landet.

Was bringt es, die App neu zu installieren?

Eine Neuinstallation kann helfen, wenn die App intern hängen geblieben ist, alte Gerätedaten gespeichert hat oder Berechtigungen fehlerhaft übernommen wurden. Danach sollte man die Rechte direkt sauber freigeben und die Kopplung neu beginnen.

Woran erkenne ich, dass eher die App als der Roboter das Problem ist?

Wenn der Roboter in den Kopplungsmodus geht, das WLAN grundsätzlich stabil ist und trotzdem immer dieselbe App-Fehlermeldung erscheint, spricht vieles für die App oder das Smartphone. Das gilt besonders dann, wenn die Einrichtung auf einem zweiten Handy funktioniert.

Was sollte ich zuletzt versuchen, wenn gar nichts hilft?

Dann ist die beste Reihenfolge meist: Roboter zurücksetzen, App löschen, Smartphone neu starten, 2,4-GHz-WLAN prüfen und die Kopplung direkt neben dem Router erneut beginnen. Bleibt das Problem bestehen, ist ein Defekt am WLAN-Modul oder eine Inkompatibilität der App nicht ausgeschlossen.

Checkliste
  • Roboter vollständig laden
  • Smartphone mit dem Heim-WLAN verbinden
  • Mobile Daten am Handy vorübergehend ausschalten
  • App komplett schließen und neu öffnen
  • Prüfen, ob die App auf dem neuesten Stand ist
  • App-Berechtigungen für WLAN, Daten und Standort kontrollieren
  • Roboter neu starten
  • Pairing-Modus bewusst neu aktivieren
  • Kopplung in direkter Router-Nähe erneut testen

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